Vespa-Club Lüneburg e.V.

Vespa roll

 

Zwischenstopp am Gardasee und weiter durch Italien nach San Tropez

 

 

 

Zell am See 2016

Einige von uns waren da!

 

Vespa-Treffen in Esbjerg DK

 

07.-09.08.2015

(Bericht von Gerd Lüllau)

Nach dem Vespa-Treffen Anfang Juni in Hjörring, im Norden von Jütland, war die Teilnahme am Vespa-Treff vom 7. bis 9. August in Esbjerg unsere 2. Fahrt nach Dänemark.

Am Freitag starteten Hans, Thomas und ich in Reppenstedt. Diesmal per Achse mit modernen Vespas. Am Bordesholmer Dreieck kamen Hans-Jürgen und Michael dazu.

Eine kleine Abkühlung gab es im Bereich des Nord-Ostsee Kanals. Die Pause vor Ribe machten wir bereits im Sonnenschein und das Wetter wurde immer besser.

Unser Ziel, die Ferienanlage Börgelund, ca. 10 km östlich von Esbjerg, mitten im Wald gelegen, erreichten wir kurz nach 14.00 Uhr. Von den Mitgliedern des Vespa-Clubs Vestjylland wurden wir herzlich begrüßt. 346 km lagen hinter uns. Die 4-Bett Zimmer waren klein, aber ausreichend. Sitzgelegenheiten gab es rund ums Haus und wer wollte, konnte auf dem angrenzenden Sportplatz sein Zelt aufstellen. So nach und nach trudelten weitere Vespa-Fahrer ein. Die weiteste Anfahrt hatten 9 norwegische Vespa-Freunde, die alle mit alten Vespas angereist kamen.


Uns zog es nach Esbjerg, wir besichtigten den Hafen und aßen in der Fußgängerzone leckeres Eis. Zurück im Wald wurden erst einmal die Vespas  besichtigt. Um 19.00 Uhr saßen alle 50 Teilnehmer auf der Terrasse zum Abendessen.

Es gab gegrilltes Schweinefleisch, Kartoffelgratin, verschiedene Gemüse und Salate, alles sehr schmackhaft. Die Rundumverpflegung und Übernachtung war im Nenngeld von ca. 63,00 Euro enthalten, lediglich die Getränke mußten bezahlt werden.

Es war ein geselliger Abend mit Live-Musik und die Letzten hörten wir noch um 2.00 Uhr erzählen und lachen.

Wir standen erst auf, als die Ersten bereits mit dem Frühstück fertig waren.

Um 10.00 Uhr startete ein besonderer Wettbewerb. Langsamfahren auf abgesteckter Strecke im Wald, jedes Fußen kostete 10 Strafsekunden, Vespa-Teile Raten: In einer Kiste, mit Eingriff durch eine Gummimembrane, lagen 10 verschiedene Sachen, die durch fühlen erraten werden mußten und Vespa-Zylinder-Weitwurf. Die Zuschauer hatten jedenfalls eine Menge Spaß.


Gegen 12.00 Uhr wurden wir wieder gut verpflegt und nach einer Ruhepause starteten alle zu einer Rundfahrt auf Nebenstraßen, durch kleine Dörfer Felder, Wiesen und Wälder.

Ziel war ein Stausee - was, Stausee in Dänemark? Ja, tatsächlich, wir konnten es kaum glauben, den Karlsgard Stausee gibt es seit 1910 und er lieferte bis 1990 Strom. DasE-Werk ist nun ein Museum und wir haben es besichtigt. Selbstverständlich hatte auch hier der Veranstalter wieder Kaffee und Kuchen für alle mitgebracht.


Der 2. Abend verlief etwas ruhiger, aber die amerikanische Lotterie, auf jedem Vespa-Treffen in DK Pflicht, brachte, wie auch am Vorabend, alle wieder in Stimmung.

Die Rückreise am Sonntag führte uns an der Westküste entlang. In Husum saßen wir direkt am alten Hafen und aßen leckere Fischgerichte. Unsere nächsten Ziele waren Glückstadt und die Fähre über die Elbe ins Alte Land. An der 2 km langen Autoschlange vorbei, gelangten wir ohne jede Wartezeit direkt auf das Schiff. Ein Vorteil für alle Zweiradfahrer, besonders bei dem warmen Sommerwetter. In Grünendeich fanden wir noch Plätze in einem Café, bevor wir zur letzten Etappe starteten und um 18.30 Uhr wieder wohlbehalten in Reppenstedt ankamen.

Herzlichen Dank den Vespa-Freunden vom VK Vestjylland.

Sommerfahrt nach Salzwedel

(Durchgeführt und ausgearbeitet von Jochen B. und Hans N.)

12.07.2015

Mit 9 Vespas, 2 Zweitaktern und 7 Viertaktern ging es um 9:00 in Richtung Salzwedel.

Kreuz und quer durch die Göhrde, dann über Zernien, Clenze, Bergen/Dumme bis in die Gartenstraße in Salzwedel.    

Um 11:15 Uhr kamen wir dann in die Werkstatt von Mario. Mario restauriert Motorräder für seine Kunden und für sich. Wir haben alte Maschinen, wie eine Indian aus dem Jahr 1920, eine Herkules von 1930, Standartrahmen und seine Harley besichtigen können. Nach interessanten Gesprächen haben wir gegen 12:00 Uhr die Werkstatt verlassen.

Für die 1.000 m zum Hotel Union mussten die Vespas herhalten. Wir parkten genau vor der Tür auf dem Gehweg, der etwa 4 m breit war. In diesem Esslokal wurden wir schnell und korrekt bedient, wie es dort schon immer üblich war. Die Gerichte könnte man eine "Busverköstigung" nennen. Nach dieser Abfertigung hatten wir glatt 1 Stunde gewonnen.

Bis zum Beginn der Stadtführung machten wir einen Stadtbummel zum nächsten Café, wo ein gutes Angebot an Kuchen, Torten und Baumkuchen auf uns wartete und wir die fehlenden Kalorien noch zu uns nehmen konnten.

Um pünktlich 14:45 Uhr begann die Führung durch Salzwedel. Es gab Erklärungen über Alt- und Neustadt und deren Zusammenschluss, Stadtmauer, Stadttore und Kirchen wurden besichtigt - u.a. auch die Lorenzkirche. Zum Schluss hatten wir die Gelegenheit den 25 m hohen Rathausturm zu besteigen, um dort die gute Aussicht über die Stadt zu genießen.

Bei schönem Wetter, ca. 20 Grad und bedecktem Himmel fuhren wir über Clenze Richtung Lüneburg - und genau da entlud sich der Himmel über uns.

In Melbeck verabschiedeten wir uns und stellten fest, dass 3 Leute uns abhanden gekommen waren:

- einer ging von uns nach dem Essen

- einer ging von uns ohne Essen

- und einer nach dem Tanken...

... sonst keine besonderen Vorkommnisse!


Vespa-Veteranen-Treffen in Hjörring / Dänemark

12. bis 14.06.2015

Die Lüneburger Fraktion ist mit 3 Rollern und 4 Personen an das nördliche Ende von Dänemark am Freitag - natürlich als erste Gäste - angereist.

Das Wetter war strahlend schön und ein Spaziergang am nahen Strand und ein Besuch in der Eisdiele ein Muss.

Und toll waren auch die vielen alten Roller, mit denen stolze Besitzer vor dem Haus einparkten.

Nach dem Buffet am Freitag Abend gab es noch eine Ausfahrt durch die Umgegend und es wurde nach dem herrlichen sonnigen Tag dann doch recht kalt auf dem Roller. Der heiße Kaffee bei der Rückkehr fand reißenden Absatz.

Nach dem Frühstück am Samstag ging es dann wieder auf Tour. Zuerst haben wir Hjörrings Innenstadt einen Besuch abgestattet. Das Fernsehen war da auch schon dabei und hat uns dann zu einem kranken jungen Mann von 17 Jahren begleitet, der mit 7 Jahren nicht mehr gewachsen ist und er hat sich über den Besuch riesig gefreut.

Danach ging es weiter zu einem privaten Sammler von alten Zweirädern, Traktoren, Fahrzeugen, Handies, Radios, Spielzeug, Einrichtung und vieles mehr. Riesige Hallen und eine gigantische Sammlung haben uns schwer beeindruckt. Weiter ging die Fahrt zu einer Mühle und dann zur Küste, wo wir sehen konnten wie die See in kurzer Zeit ein riesiges Stück Land in den letzten Jahren abgebrochen hat.

Weiter mit den Vespen am Strand entlang - kein Ding, hier fahren schließlich ja auch Autos und Busse entlang (mmh, mit 4 Rädern...). Abenteuerlich, aber dann doch geschafft. Nur, wo war Volker? Einsam und eingebuddelt fanden Ihn unsere dänischen Freunde aus Westjütland.


So eine Eskorte ist Gold wert...

Beim Abendessen haben wir uns mit einigen der durchweg netten Dänen angeregt unterhalten und zum Abschluss wurden beim Bingo noch Preise verlost.

Redlich erschöpft nach den schönen Tagen ging es dann am Sonntag nach dem Frühstück wieder gen Heimat.

Ole hat alles organisiert und uns sehr gut versorgt. Vielen Dank! 





Anschieben und Anrollern am 19. April 2015           

Bericht von Uwe Ratz (seine PX zickt auch manchmal...)

Rechtzeitig vor 10.00 Uhr trafen sich 9 Vespas (3 x 2Takt-Schalter / 6 x 4Takt-Automaten) mit ihren Fahrern auf dem Clubgelände, um von hier zu einer kleinen von Volker festgelegten Rundtour in die Saison 2015 zu starten. Reiner`s gelbe Vespa Rally 200 zickte beim Ankicken – erst nach Kerze säubern und Zweifeln, ob durch das lose Zündschloss überhaupt Strom fließt und dann massivem Anschieben, bei dem der eine oder andere schon aus der Puste kam, sprang seine Vespa endlich an.
Mit leichter Verspätung ging die Fahrt los.
Volker führte unser Vespa-Rudel an, gefolgt von drei 2-Taktern, damit die dahinter fahrenden 4-Takter auch den richtigen Vespa-Duft durch ihre Luftfilter ziehen können. Während die Lampen dieser Automatik-Roller ganz verzückt blinkten, rümpften deren Fahrer ihre Nasen – ein für 2-Takt-Fahrer unverständliches Verhalten.
Bei strahlend blauem Himmel, +15°C und leichtem Wind fuhren wir die B4 über Winsen bis Lassrönne und machten dort oben auf dem Elbdeich eine kurze Pause für ein Gruppenfoto. Dass hierfür alle Roller quer auf dem Radweg aufgestellt waren, störte nur einen Radfahrer – die anderen fuhren ohne zu mosern freundlich lächelnd hinter unseren Vespas vorbei. Hauptsache aber ist, dass das Foto dem Gerhard gut gelungen ist.













Nachdem Rainer`s Vespa auch hier wieder erfolgreich angeschoben war, ging es über Hoopte – Stelle – Scharmbeck nach Pattensen ins Café „Pferdestall“,  in dem wir nach Besichtigung der in der dazu gehörenden Scheune angesammelten vielen Email-Schilder und Alt-Mopeds jeder bei einem großen Stück Torte im Garten die Sonne genossen.

Die Tortenstücke sind lecker und so groß – die können nicht umkippen.

Dank ausreichendem Straßengefälle vorm „Pferdestall“ war das Anschieben von Reiner`s Vespa hier deutlich leichter, so dass Reiner dann Vollgas gab, um auf kurzem Wege direkt zu sich nach Hause zu fahren, wo er ohne weitere Panne heil ankam und ins Auto umstieg, um rechtzeitig zum Grillen am Clubheim zu sein.

Die jetzt aus 8 Vespa bestehende Gruppe fuhr über Luhdorf – Radbruch – Bardowick zum Clubheim, wo bereits unsere Frauen auf uns warteten, der Grill angeheizt und das Salatbufett aufgebaut war. 
Nach leckerem Essen mit kühlen Getränken, viel Sonnenschein und angeregten Gesprächen stand für alle Beteiligten fest – das war ein toller Start in die Saison 2015. 

Nachsatz: Schuld an Rainer's Startproblemen war ein defekter Kerzenstecker, der anscheinend schon auf der Italientour 2006 zu spannenden und lustigen Ausfällen und Zwangspausen geführt hatte. Rainer hat inzwischen den besaten Stecker durch ein Neuteil ersetzt und mit "defekt" beschriftet in sein Handschuhfach zu drei weiteren Steckern gelegt. seine Vespa springt problemlos an.

Vespa World Days 2014 in Mantova, 12. bis 14 Juni

Reisebericht von Gerd

Nach langen Vorbereitungen war es am Dienstag, den 10. Juni 2014, endlich soweit. Um 17.50 Uhr starteten Hans und ich die Tour nach Mantua. Tagesziel war nur der Bahnhof in Hamburg-Altona. Rosi und Günter waren schon da. Mit unseren 3 Vespas waren noch ca. 40 Motorräder und eben so viele PKW´s auf den Waggons. Es war eine lange und unruhige Nacht mit einigen Fahrtunterbrechungen.



Deshalb erreichten wir München am nächsten Tag mit einstündiger Verspätung. Auch die Entladung der Fahrzeuge ging schleppend voran; keine Werbung für den Autoreisezug! Nach kurzer Fahrt hielten wir vor einer Bäckerei und genossen im Sonnenschein ein erstes Frühstück.

Aus München heraus brauchten wir fast eine Stunde. Bei sonnigem Wetter fuhren wir auf der B 11 in Richtung Alpen. Am Kochel- und Walchensee entlang erreichten wir Österreich. An der Grenze kauften wir ein Pickerl für 10 Tage, um möglichst schnell den Brenner zu er-reichen, da es inzwischen doch recht warm geworden war. So kamen wir gut voran und verließen die Autobahn am Brennersee. An der belebten Brennerstraße ließen wir bei Kaffee, Kuchen und Eis den Verkehr an uns vorüberziehen, unter anderem auch 10 Rothen-burger mit ihren Vespas. Später sahen wir sie vor einem Gasthaus in der Nähe von Brixen wieder, wo sie übernachten wollten. Auf der Weiterfahrt in Richtung Bozen brachten einzelne Regentropfen keine Abkühlung, das Thermometer zeigte 31° an. Gegen 17.00 Uhr erreichten wir das gebuchte Hotel „Heide“ in Auer. Unsere Zimmer mit Balkon waren gut ausgestattet und die Vespas parkten im Innenhof. Ab 19.00 Uhr gab es ein 3-Gänge Menü für uns und die weiteren ca. 60 Gäste, die mit zwei Reisebussen gekommen waren. Pünktlich zum Essen trafen auch Hans-Georg und Susanne ein, die am Morgen in Lüneburg gestartet waren.

Donnerstag, den 12. Juni 2014

Nach gutem Frühstück im Hotelgarten starteten wir, nun mit 4 Vespas, um 9.00 Uhr auf der SS 12 in Richtung Mantua. Zuerst herrschte noch reger Verkehr, später wurde die Straße ruhiger, schöner und kurvenreicher. Ein alter Landgasthof lud uns zur Rast ein. Auf kleinen Nebenstraßen erreichten wir Venetien und das Land wurde immer flacher. Kurz nach 13.00 Uhr kamen wir in unserer Unterkunft, die „Beatilla Farm“ bei Marmirolo, an. Die Zeit drängte, denn am Nachmittag sollte unsere gebuchte Tour nach Verona stattfinden. Im Vespa-Dorf angekommen, reihten wir uns sofort in die lange Schlange der Wartenden vor der Anmeldung ein, die vor „D“ war eine der längsten. Die Ausgabe der Unterlagen war nur gegen Vorlage des Personalausweises möglich und dauerte entsprechend lange, bis zu 1,5 Stunden standen die Vespa-Fahrer in sengender Sonne. Erst als wir ankündigten, unsere gebuchte Tour um 16.30 Uhr nicht mehr zu erreichen, wurden wir separat und schnell bedient. Die Temperaturen stiegen bis auf 40° im Schatten. An der 45 km langen Fahrt nach Verona nahmen 50 Vespa-Fahrer aus verschiedenen Ländern teil, begleitet und geführt von 12 Lotsen mit gelben Warnwesten. Alle 11 Lüneburger waren dabei. In Verona angekommen, ging die Fahrt durch enge Gassen und vorbei an allen wichtigen Plätzen und Sehenswürdigkeiten. Zuletzt landeten wir auf einem Platz hoch über den Häusern mit einer tollen Aussicht. Als letzte Etappe fuhren wir zur Arena. Auf dem Platz davor wurden die Vespas in langer Reihe aufgestellt und wir gingen in das reservierte Lokal, wo jeder eine Pizza seiner Wahl erhielt, nur die Getränke mussten bezahlt werden. Gegen 21.30 Uhr waren wir zurück in Mantua, überall brummten noch die Vespas. Erst um 23.00 Uhr brachten leichter Wind und erste Regentropfen eine kleine Abkühlung.

Freitag, 13. Juni 2014

Heute ließen wir den Tag etwas ruhiger angehen. Um 8.00 Uhr frühstückten wir unter Bäumen auf der Beatilla Farm. Später fuhren wir in das 6 km entfernte Mantua, stellten die Vespas auf dem bewachten Platz ab und bummelten durch die Altstadt, suchten Kühlung bei der Besichtigung der Kirchen oder unter den vielen Arkaden mit schönen Geschäften, zuletzt landeten wir in einer typisch italienischen Bar. Bei Cappuccino und kleinen Snacks kamen wir mit dem Besitzer-Ehepaar ins Gespräch, dabei halfen Susannes talienisch Kenntnisse natürlich besonders. Nach kurzer Pause im Vespa-Dorf fuhren wir zurück zur Farm. Um 19.00 Uhr aßen wir leckere Nudelgerichte in einem Lokal vor Mantua. Bis 22.30 Uhr hielten wir uns noch in Mantua und im Vespa-Dorf auf. Vespas waren auf allen Plätzen zu finden und es war ein ständiges Kommen und Gehen.

 

 Sonnabend, 14. Juni 2014 – Ausfahrt und Galadinner

Dieser Tag sollte der Höhepunkt der Vespa World Days werden und er wurde es auch! Bereits um 7.30 Uhr war ich der Erste am Frühstückstisch im Grünen, nur die Katze war auch schon da, nachdem wir sie am Vortag mit Schinken und Käse verwöhnt hatten. Mit uns wohnten noch 8 fröhliche Vespa-Fans aus Belgien auf der Farm, doch die frühstückten immer drinnen. Um 10.00 Uhr war Treffpunkt in einem schattigen Park für die gemeinsame Ausfahrt aller Teilnehmer nach San Benedetto Po. An einer Vorkontrolle wurden nur die angemeldeten Vespa-Fahrer auf den Startplatz gelassen. Es waren bestimmt mehr als 2.500 Vespisti, die in schier endloser Schlange durch die Landschaft und Dörfer fuhren und von den Bewohnern und Zuschauern lautstark begrüßt wurden. Die Presse hatte gut vorgearbeitet, ebenso wie jetzt die Polizei, die alle Kreuzungen und Kreisel rigoros für den weiteren Verkehr sperrte. In San Benedetto Po waren die beiden größten Plätze im Zentrum nur für die Vespas vorgesehen, doch sie reichten nicht aus. Wir parkten in der Zufahrtsstraße vor den Plätzen, andere noch vor dem Ort. Ein kleiner Spaziergang führte uns und alle anderen zu einem schattigen Park. Hier war die Ausgabe der Lunchpakete und Getränke. Wer wollte, konnte sich einen der vielen bereitgestellten Stühle holen oder es sich auf dem Rasen gemütlich machen – ein buntes Bild. Die Rückfahrt nach Mantua fand individuell statt.

Als zweiten Höhepunkt gab es ein Galadiner am Abend. Einziger Wermutstropfen war die Bedienung, es dauerte zwischen den einzelnen Gängen einfach zu lange und nicht alle hat-ten die Geduld, bis zur leckeren Nachspeise zu warten. Trotz allem waren es seit Langem die besten Vespa World Days. Danke Vespa-Club Mantua, danke Vespa-Club Italien.

Sonntag, 15. Juni 2014

Hans-Georg und Susanne fuhren für einige Tage zum Gardasee und wir vier mit 3 Vespas am Gardasee entlang, über Rovereto und Bozen nach Völs am Schlern. In der Garni Mitter-stieler am Ortsrand von Völs hatten wir für 4 Nächte zwei Zimmer gebucht. Am Montag fuhren Hans und ich die bekannte Sella-Runde. Über Seis und Kastelruth kamen wir nach St. Ulrich, weiter durch Wolkenstein zum Grödner Joch, es folgten der Campo-Longo Pass, der Pordoi-Pass und schließlich das Sella Joch. Es waren beeindruckende 126 Kilometer. Am Dienstag führte uns ein Ausflug mit Bus und Bahn zur Seiser Alm und am Mittwoch fuhren wir auf die gegenüberliegende Seite nach Ritten. Abends trafen wir uns mit einigen Mitgliedern vom Vespa-Club Völs am Schlern in den Binderstuben. Es wurde ein netter und unterhaltsamer Abend. Vielen Dank an Siggi, der unser Essen und die Getränke bezahlte.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Der Tag der Rückreise. Auf kleinen Nebenstraßen erreichten wir bei Waidbruck die Brennerstraße. Ab Brennersee benutzten wir bis kurz vor Zierl wieder die Autobahn. Über Seefeld kamen wir nach Mittenwald. Um 12.00 Uhr war eine Brotzeit angesagt. Hans hatte vorher alles Nötige dafür eingekauft. Die nächste Pause wollten wir gegen 14.00 Uhr machen. In der Abfahrt von der Bundesstraße 11 nach Bichl stürzten alle 3 Vespa-Fahrer in der leichten Kurve bei niedriger Geschwindigkeit. Abrieb und und Feuchtigkeit hatten die Fahrbahn, wie mit Schmierseife überzogen, glatt werden lassen. Mich hat es dabei erwischt, das Sprunggelenk vom rechten Fuß war gebrochen und die Sehnen gerissen. Endstation war für mich das Berufsgenossenschaftliche Unfallkrankenhaus in Murnau. Hans, Günter und Rosi erreichten, nachdem sie meine Vespa dem ADAC übergeben hatten, den Autoreisezug in München und am nächsten Morgen wohlbehalten ihr Zuhause. 8 Tage später wurde ich vom ADAC in zehnstündiger Fahrt per Krankenwagen nach Hause gebracht. Übrigens war dies mein erster Vespa-Unfall in 55 Jahren Vespa fahren.